Archive for the 'Allgemeines' Category

Dirk Bernemann: An und für sich | 08.03. | 20 Uhr

März 4th, 2024

In den letzten Jahren wurden viele von uns an das Gewicht der Vereinzelung erinnert. Das Gewicht der Liebe konnte das oft nicht ausgleichen. Dirk Bernemanns Erzählband „An und für sich“ gibt den Isolierten eine Stimme, erzählt Szenarien der Qual und der Hoffnung in den Fugen des Zusammenlebens. Ein Ausleuchten des Zwischenmenschlichen in Krisenzeiten. Aber an und für sich ist doch alles in Ordnung.

Dirk Bernemann ist auf der Bühne Meister der fesselnden Unterhaltung, der Steigerung und Loslösung aus dem Jetzt.
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Es wird einen Büchertisch geben.
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Eintritt: 6€

Die Pelle: Boxy + Star. | 23. + 24.02.| 19:30 Uhr|

Februar 21st, 2024

Boxy + Star
ist ein Roadtrip in die Acid-Szene der 90er Jahre.


Sprachlich berauscht, rasen Bole und Star über Straßen und durch Räume, um Satzzeichen aus ihren Gedanken zu scheuchen.

Eine Liebesgeschichte, die worterschöpfend hochgehoben und mit Pillen zum Absturz gebracht wird.

Warum Boxy + Star?

Weil es die zwei wichtigsten Menschen
im Leben von Bole sind.

Filigrane Klangwelten – Lyrik | Musik | Bild | 20.01. | 20 Uhr

Januar 14th, 2024

Im Kosmos der FILIGRANEN KLANGWELTEN
treffen Lebenslieder auf gelebte Lieder. Dana
Schwarz-Haderek, Schriftstellerin und Malerin aus
Jena und der Musiker Steve Schubert, führen gemeinsam
durch einen phantasievollen Abend aus:
Konzert, Lesung und Tagesausstellung.

Das vielfältige Potpourri der FILIGRANEN
KLANGWELTEN lässt gelesene Lyrik und Prosa
an der Seite der Lieder Steve Schuberts zu einem
einzigartigen Gesamtkunstwerk verschmelzen.
Während das Auge detailreiche, grazile Tuschezeichnungen,
Darstellungen in Acryl und Pastell
oder filigrane Graphitaquarelle betrachtet,
genießt das Ohr den fein verwobenen Vielklang
aus Musik und Literatur.

Am Ende des Abends werden die Herzen weit
und die trennenden Grenzen zwischen den
Genres verschwunden sein.

Florentine Joop: „Und wenn wir nicht gestorben sind…(Bruderherz)“ | 19.01. | 20 Uhr

Januar 14th, 2024

Florentine Joop, geboren 1973 in Hamburg, als jüngste Tochter von Wolfgang Joop, nahm nach dem Abitur und einem Praktikum in der Redaktion des PETRA Magazins in Hamburg ein Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg auf. Bei Professor Rüdiger Stoye studierte sie Illustration und machte ihr Diplom in Illustrationsdesign mit Schwerpunkt Kinderbuch. Neben Zeichenkursen bei Klaus Ensikat und Malereikursen bei Prof. Rebec studierte sie auch bei Prof. Hegewald, einem Schriftsteller, der unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde, in dessen kreativer Schreibwerkstatt.

Noch während des Studiums veröffentlichte sie im Jahr 2000 das erste von ihr geschriebene und illustrierte Kinderbuch „Bonifacio und das Geheimnis der Faultiere“. Es folgten weitere Kinder- und Jugendbücher. 2006 zog sie nach Berlin und gründete 2012 das Gemeinschaftsatelier STU/DI/O mit anderen Kreativschaffenden. Neben verschiedenen Publikationen als Autorin und Illustratorin erschien 2013 ihr erster Roman „Harte Jungs“. Seit 2014 schreibt sie eine eigene Kolumne im „ICON – Magazine“. Auch entwarf sie Bühnenbilder und Kostüme für das Kindermusical „Wachgeküsst“ von und mit Christian Berg und der Musik von Konstantin Wecker, stellte mit verschiedenen Künstler*innen aus, illustrierte für Magazine und Werbeagenturen, war Herausgeberin und Mitgestalterin des Berliner Kunstmagazins „ST.ART“, das mit dem Berliner Type Award ausgezeichnet wurde. Sie ist Dozentin an der AID-Akademie für Illustration und Design Berlin und macht Grimm-Märchen-Workshops und Schreibwerkstätten mit Kindern und Jugendlichen.

Ihre Bilder werden deutschlandweit ausgestellt und sie lebt und arbeitet mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Potsdam.

Geschlossene Gesellschaft | 12.01. |

Januar 12th, 2024

Weihnachtspause | 24.12. – 03.01. |

Dezember 23rd, 2023

Das Galeriehaus ist zwischen Weihnachten und „Stärkantrinken“ geschlossen.

Wir, ein Team aus Freiwilligen, haben alle Familie, Jobs und viele andere Verpflichtungen. Die stille Zeit brauchen wir, um neue Kraft zu sammeln.

Im neuen Jahr geht es weiter, wie gewohnt ungewöhnlich, aber gut.

Geschlossene Gesellschaft | 22.12. |

Dezember 22nd, 2023

Love’n’Joy | 16.12. | 20:00 Uhr

Dezember 10th, 2023

Love’n’Joy

Das junge Trio aus Kiew macht nicht nur hervorragende Musik, sondern ist auch sehr engagiert: Auf ihrer Tour sammeln Love’n’Joy Geld für ihren Hilfsfonds „Musicians Defend Ukraine“, mit dem sie Musiker-KollegInnen unterstützen, die im Krieg gegen Russland kämpfen.

2008 in Kiew gegründet, vereinigen Love’n’Joy in ihrem Sound Elemente aus Psychedelic Rock, britischem Pop und Garage Rock der 60er und 70er Jahre mit dem Rocksound von heute. Dabei sticht besonders die charismatische Stimme von Sänger Anton Pushkar heraus, die in ihrer intensiven, rotzigen Art an so manche Manchester-Combo erinnert.

2015 steht Pushkar nach einigen erfolgreichen Jahren mit seiner Band kurz vor dem kreativen Ende, aber mit Andrii Sukhariev und Sergey Zlobin kommt die musikalische Rettung, und seither geht es steil bergauf mit Love’n’Joy. Ihre Message: Gemeinschaft, Verständnis und Offenheit. Dennoch setzt sich die Band auch in ihren Videos deutlich mit dem russischen Angriff auf die Ukraine auseinander. Auf ihrer 2022er-Tour durch Europa hat die Band unter anderem auch beim Reeperbahn Festival gespielt.

Eintritt: 15 Euro

Alfred Hertrich: Ernennung zum Künstler der Metropolregion Nürnberg | 14.12. | 19:30 Uhr

Dezember 10th, 2023

Die Jury des Forums Kultur der Europäischen Metropolregion Nürnberg hat den Maler und Jazzgitarristen Alfred Hertrich zum Künstler der Metropolregion Nürnberg gewählt.

Die politische Sprecherin des Forums Kultur der Metropolregion, Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla, wird die Auszeichnung bei einem Konzert im Galeriehaus Hof am 23. November 2023 überreichen. Auf Einladung des Hofer Kulturamtes gastiert Hertrich mit seinem kongenialen musikalischen Partner am Bass Wilfried Lichtenberg. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr.

Alfred Hertrich ist freischaffender Graphiker, Maler und Jazzgitarrist, aufgewachsen in Rehau, lebt und arbeitet in Störnstein bei Weiden in der Oberpfalz. Seine berufliche Laufbahn begann als Positivretuscheur und graphischer Zeichner in Nürnberg. Anschließend war er bei namhaften Unternehmen tätig. Seit 1985 wirkt er als freischaffender Graphiker und Designer. Er entwarf viele Signets, Markenzeichen, Gestaltungskonzepte für Wirtschaft, Industrie, Behörden sowie kulturelle Einrichtungen; z.B. 28 Jahre die Plakate für die Internationalen Hofer Filmtage. Fast genauso lange hat er über zwei Jahrzehnte bis 2014 einen Kalender herausgegeben. Er denkt und arbeitet gerne seriell.

Hertrichs Arbeiten sind geprägt durch Reisen in nordische Länder. Abseits von Touristenströmen hat er Landschaften erkundet und dabei Skizzen und Aquarelle gefertigt. Die karge Natur und die Lichtspiele der Sonne hat er in vorwiegend photographischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen festgehalten. Diese Vorarbeiten dienten ihm später bei der künstlerischen Gestaltung seiner Nordlandbilder. Die Bilder von Alfred Hertrich sind graphisch reduziert, so zeigt er sich als Konstruktivist. Seine Malerei ist gegenständlich, realistisch, doch weist sie ebenso ins Abstrakte.

Als Gitarrist gehört Alfred Hertrich zu dem frühen Kreis der Hofer Jazzszene um Werner Weinelt, in dem sich beispielsweise auch Filmleute wie Heinz Badewitz und Uwe Brandner trafen, aber auch Christian Burchard (Embryo) mitwirkte. Alfred Hertrich gründete später seine eigenen Ensembles. Mit dem Bassisten Wilfried Lichtenberg besteht nun seit vielen Jahren eine lange Musikerfreundschaft. Dieses Duo bildet die Basis für sensiblen Cool- und Modernjazz mit teils kammermusikalischem Anspruch. In Kritiken nennt man Hertrich einen Puristen und Ästheten. Spannende Dialoge, bluesig und pulsierend, prägen die Vorträge auch in Verbindung mit Lesungen, z.B. Jazz & Lyrik mit Ingo Cesaro oder Jürgen vom Scheidt.

Bereits 1975 wurde von Hertrich der Jazz-Zirkel Weiden gegründet. Jazz von Weltformat in die ostbayerische Provinz zu holen war der Ansporn von Anfang an. Dass dabei – lange vor der Grenzöffnung – auch ein Blick in die osteuropäische Nachbarschaft gelang, gehörte selbstverständlich dazu. Mit tschechischen Musikern wie dem Schlagzeuger Josef Vejvoda oder dem Bassisten František Uhlíř tritt er immer wieder auf. Mehrere hundert Plakate für die Weidener Konzerte stammen über die Jahrzehnte aus Hertrichs Atelier.

Alfred Hertrich ist kein Künstler, der sich vor der Welt versteckt und im stillen Kämmerlein in sich hineinschaut. Er ist kein Gründler in den Tiefen der eigenen Seele. Er holt sich Inspiration und Motive draußen. Aber im Gegensatz zu beispielsweise den Impressionisten nicht in sonnendurchfluteten angenehmen Parkanlagen oder am Mittelmehrstrand. Er geht dahin, wo es auch mal wehtun kann. Die nordischen Länder, Finnland, Dänemark und besonders Norwegen sind seine zweite Heimat und sein künstlerisches Reservoir gleichermaßen.

Alfred Hertrich malt eigentlich nur quadratische Bilder. Das Quadrat passt zu seinem Bemühen, Struktur zu schaffen, auch als Mittel des Erkennens. Dass er auch als Fotograf das Mittelformat bevorzugt, die 6 x 6 cm großen Negative der Rolleiflex, ist konsequent. Wieder das Quadrat, das in der Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert so eigentlich entdeckt wurde.

Hertrich oszilliert zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Auch das ein Zeichen des 20. Jahrhunderts bis heute. Im Alter, so sagte er über sich, finde er wieder mehr zum Gegenständlichen zurück, das aber für ihn immer Ausgangspunkt war. Er ist einer, der Wert auf Handwerk, auf zeichnerisches Können legt. Für ihn ist das Voraussetzung, um sich vom Gegenständlichen lösen zu dürfen. Da schimmert ein wenig durch, dass er auch viele Jahre als Ausbilder für grafische Berufe gearbeitet hat.

Dieses Streben nach Ordnung, besser das Streben nach dem Erkennen des zugrundeliegenden Gefüges, nach der Konstruktion, das macht einen Reiz der Arbeiten Hertrichs aus. Ein Synonym dafür wäre Komposition. Hier schließt sich der Kreis zum Jazz. Jeder Jazzer muss die Regeln kennen, von der er dann abweicht. Alfred Hertrich kennt die Regeln der Bildgestaltung ebenso wie die in der Musik. Er hat alle Freiheit, sie zu interpretieren – abzuweichen, zurückzufinden, weiterzugehen.

Bildende Kunst und Musik; bei Alfred Hertrich ist das Eine nicht ohne das Andere zu denken.

Jo Aldingers Downbeatclub | 9.12. | 20 Uhr

Dezember 4th, 2023

Jo Aldingers DOWNBEATCLUB
vintage jazz funk

Konni Behrendt – guitar
Jo Aldinger – hammond organ / keys
Claas Lausen – drums

Der Downbeatclub groovt. Rockige, Blues-basierte Riffs lassen einen an Bands aus den 70ern wie “The Meters” denken, der über allem stehende lässige funky Groove auch an “Scofield Medeski Martin and Wood”. Meist mit Geschichten und Bezügen zu Kunst und Film garniert, erzeugen die drei Clubmitglieder mit ihren Songs in höchstem Maße mitreißende Stimmungen.

Die extrem kurzweiligen Songstrukturen, in denen sich immer wieder auch in den Gesamtklang eingebettete Soli ergeben, lassen ein einzigartiges Konzerterlebnis entstehen, das an Intensität seinesgleichen sucht. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild.

Energiegeladen. Treibend. Bewusstseinserweiternd.

Die flirrende Weite, die diese Band erzeugt, lässt tatsächlich mehr als drei Musiker vermuten. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und individueller Freiheit. In vier Worten? “Down, Dirty and Funky”. Das sagte der US Gitarren-Star Will Bernard schon 2012 zum Downbeatclub. Dieses Motto haben die drei Musiker konsequent weiterentwickelt. Die Konzerte sind zu hypnotischen Feuerwerken geworden.

Eintritt 15 Euro.

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