Archive for April, 2018

Big Band in a Box, 20.04., 20 Uhr

admin April 17th, 2018

big-o-bandAm Freitag, dem 20. April ab 20 Uhr kann im Galeriehaus ein besonderes musikalisches Spektakel bewundert werden. Die bekannte Hofer Big-O-Band wird dann nämlich den nur 120 Quadratmeter messenden Hauptraum der Kunstkneipe mit swingender und groovender Musik füllen. Ein Sounderlebnis also, welches man kaum andernorts geboten bekommt. Der Eintritt ist frei.

Seit nunmehr über zwanzig Jahre ist die Big-O-Band als ein bekannter und geschätzter Aktivposten in der hochfränkischen Jazz-Landschaft tätig. Zwanzig Musiker stehen unter der Leitung des Saxophonisten Marek Olszowka. In klassischer Bigband-Besetzung mit fünf Trompeten, fünf Posaunen, fünf Saxophonen, Klavier, Schlagzeug, zweimal Bass und Stimme geben die Musiker Songs aus siebzig Jahren Bigband-Jazz zum Besten. Standards der großen Bigband-Literatur von Duke Ellington, Count Basie, Bill Holman, Thad Jones und Peter Herbolzheimer gehören ebenso zum Repertoire wie Arrangements aus dem Rock-, Pop- und Soul-Universum von James Brown, Phil Collins und Stevie Wonder. Die Band glänzt mit einem beeindruckenden Sound, durch exzellente Solisten und durch eine hervorragende Sängerin. Ihr Jazz ist erfreulich geradlinig und von beachtlicher Bandbreite, von Swing bis Latin, von Mainstream bis Sophisticated.

Captain Fusion, 13. April, 20 Uhr

admin April 12th, 2018

captain-fusion-p1110283Die fünf Musiker von „Captain Fusion“ haben sich der Stilrichtung „Fusion“ (Jazzrock) vorwiegend der 70er bis 80er Jahre verschrieben. Die Instrumentalband auf hohem Amateurniveau interpretiert Klassiker von Herbie Hancock, Billy Cobham, Dave Sanborn, Eddie Harris, Average White Band, den Yellowjackets, Pat Metheney, George Benson etc. sowie einige Eigenkompositionen.

Verbindend wie namensgebend steht für die fünf Musiker von „Captain Fusion“ jene Spielart des Jazz im Mittelpunkt, die heute unter dem Namen „Fusion“ zusammengefaßt wird. „Fusion“ umfaßt ein breites Spektrum von Musik: Anspruchsvolle Rockmusik mit Jazzelementen auf der einen und groovigen Bebop orientierten Jazz auf der anderen Seite – dazu Einflüsse aus Soul, Funk, Latin.

Kennzeichnend für den Stil der vielseitigen Bamberger Combo steht „Chameleon“, der Klassiker aus der Feder von Herbie Hancock. „Captain Fusion“ hat sich einen eigenständigen Sound erarbeitet, hält sich aber oft hörbar ans jeweilige Original, das stets mit großer Spielfreude interpretiert wird.

Besetzung:
Oliver Herrmann (ts),
Christoph Wunder (git),
Tilo Wittkowski (keys),
Guido Heineck (dr),
Martin Greim (b)

Die Musiker aus dem Raum Bamberg, Nürnberg und Hof sind im Bamberger Raum seit Jahren gut bekannt durch Auftritte im Jazzclub Bamberg, E-Werk Erlangen und zuletzt beim Bamberger Jazz- und Bluesfestival auf der Bamberger Böhmerwiese.

Eintritt 8 Euro (ermäßigt 5 Euro)

Das bessere Leben, 8. April, 20 Uhr

admin April 1st, 2018

das-bessere-lebenTraumtänzerisch, schräg quakend, witzig und spekulativ. So oder so ähnlich klingt die Musik. Oder auch anders…

Der Pianist schreibt die Stücke, die Band zerstört sie gemeinsam wieder um etwas größeres zu erschaffen: Eine Symbiose aus komponierter Struktur und Improvisationslust. Triviale Melodien schillern an der Oberfläche, darunter lauern bedrohliche Rhythmen und verzogene Grooves. Mit offenen Ohren und gemeinschaftlichem Vokabular erschaffen die vier Musiker aus diesen Möglichkeiten eine immer neue Dramaturgie.

Die Band ist dabei immer auf der Suche und scheut sich nicht davor, mit Konventionen zu brechen. Melodie wird auch mal vom Bass gespielt, das Klavier agiert nebenher als Schlagzeug, der Saxophonist spielt auch mal die Rassel. Alle Mittel sind legitim, wenn es denn die Musik benötigt.

Die Band gewann im Januar 2017 den Kammermusikpreis der Gesellschaft der Freunde, Förderer und Alumni der Hochschule für Musik Dresden für die Interpretation von Eigenkompositionen von Mathis Nicolaus.

Die DNN schrieb dazu:
„Die Band […] riss mit ihrem impulsiven, zündenden Spiel alle im Saal mit. […] Die Kompositionen von Mathis Nicolaus erwiesen sich bei aller Eingängigkeit als sehr individualistisch, dabei phantasie- und farbenreich, atmosphärisch dicht gewebt. Ein echter Höhepunkt.“

Eintritt 8 Euro