Ausstellungseröffnung Michail Tschernjawski, 9.12., 20 Uhr
admin Dezember 7th, 2017
Michail Tschernjavsky wurde in Weißrussland geboren und absolvierte sein Kunststudium an der bekannten Kunstakademie Repin in St. Petersburg. Nach seinem Umzug nach Deutschland machte er Station in München, Markt Schwaben und Berlin. Seit dem Frühjahr 2017 lebt er jetzt als freischaffender Künstler in Hof.
Nicht nur die Bilder der frühen Jahre sind von der traditionellen russischen Schule geprägt. Seinen individuellen Stil hat er über die Jahre weiterentwickelt, er reflektiert in seiner Malerei immer intensiv die Umgebung, in der er lebt.
Die Farbgestaltung seiner Werke wurde mit der Zeit zunehmend sensibler. Allen seinen Bildern liegt eine ausgeprägte Komposition zugrunde. Die leuchtend reinen Farben, die kalten und warmen Kontraste erzeugen seinen speziellen Rhythmus, der nur auf den ersten Blick zufällig wirkt.
Ob eine kleine Studie oder ein großformatiges Bild: Sie faszinieren gleichermaßen durch ihre emotionale Ausdruckskraft und die streng durchdachte Komposition.
In den Studien und Bildern gibt es nichts Zufälliges – Tschernjavsky lädt uns ein in ein märchenhaftes, komplexes Karussell. Darin gibt es weder parallele noch vertikale Linien. Durch Brüche und Verzerrungen zwingt er uns die Farben mit Herz und Seele wahrzunehmen und erst danach über den Inhalt und den Titel des Bildes nachzudenken.
Michail Tschernjavski
1953 geboren am 29 Juni in Komarin (Weißrussland)
1960 – 1968 Schule in Komarin
1968 – 1972 künstlerische Ausbildung, Kunstschule Leningrad
Diplom: Lehrer von Malerei und Zeichnen in der Schule
1972 – 1974 Dienst in der Armee
1976 – 1983 Student der angesehenen „Kunstakademie Repin“
in der Fakultät Malerei. Leningrad
Diplom: Kunstmaler und Lehrer
1989 Mitglied des Bündnisses der Kunstmaler Russlands
seit 1996 wohnt und arbeitet in Sankt Petersburg, München,
Berlin, Hof.
Emaline Delapaix: Gesang, Klavier, Akustik Gitarre, Keltische Harfe
Peter Fischer (u. A. Goldener „Rostocker Koggenzieher“ 2015, Goldene „Hoyschrecke“ 2014) vereint musikalisch klassische und jazzige Elemente mit Texten, die das Publikum meist zum Lachen und dabei oft auch zum Nachdenken bringen. Die Liedermacherin und Schauspielerin Lucie Mackert (Förderpreis „Troubadour” 2016, „Goldene Hoyschrecke” 2015) mischt in ihren bildreichen Texten Tiefgang und Leichtigkeit mit charmantem Witz. Gemeinsam präsentieren die beiden Künstler ihre Lieder an Klavier, Gitarre, Cajón und Steppschuh.
Englands Psychedelia der sechziger Jahre, der US-amerikanische Dreampop der Gegenwart, die Intimität und Abgründigkeit von Bands wie The Notwist oder Sparklehorse – musikalische Pole, zwischen denen sich Binoculers seit den Anfängen bewegt. „Sun Sounds“, ist das vierte Album der Binoculers-Diskographie – und das zweite in Duo-Formation.
Marius Leicht – Hammondorgel
Fünfzehn Jahre ist es her, seit die sieben Gesangstalente aus Hochfranken erstmals ihre Stimmen erhoben für eine „Show der Stimmen“: Diesen Anlass, den 15. Jahrestag ihrer Gründung, feiert die A-cappella-Gruppe „Voice Club“ jetzt mit einem Auftritt im Galeriehaus.
Jules, ein deutscher Informatiker, der früher im Umfeld von Wikileaks aktiv war und nun zurückgezogen in Frankreich lebt, fährt mit seiner amerikanischen Freundin Mona in ein abgelegenes Landhaus in der Provence. Bald darauf treffen zwei weitere Paare dort ein, darunter Paul, ein politischer Aktivist aus Paris. In der scheinbaren Idylle planen sie eine Aktion, um ein Zeichen zu setzen gegen den Umgang mit illegalen Migranten in Frankreich, den so genannten Sans Papiers. Doch die Gruppe findet zu keinem gemeinsamen Handeln. Zunehmend dominieren Eifersucht und Streit die Vorbereitung der Aktion. Mona sondert sich von den anderen ab, Jules und Paul werden zu Gegenspielern. Der Plan droht zu scheitern, die Aktion läuft aus dem Ruder.
Ein ausgezeichneter Songwriter und Gitarist im Galeriehaus: Simon Kempston.
Das Crowdfunding für den Erhalt des Galeriehauses hat begonnen!